Kaum zurück in Graz sehe ich beim durch-die-Stadt-Radeln nun ständig norwegische Bekannte. Meine Web-Design-Professorin, nur ein Beispiel. Sie ist aber auch ein herzensguter und lieber Mensch, der mir, sollte ich jemals wieder in einer Computervorlesungssache sitzen, furchtbar fehlen wird. Oder ein anderes Beispiel, eine Studienkollegin aus Oslo, auch Mrs. Make-up genannt, mit der ich weder befreundet war, noch viel getratscht habe, mich nur über die Unmengen an Schminke auf ihrem Gesicht wunderte. Trotzdem war ich drauf und dran, „Hei!“ zu schreien und ein Chaos am „central point of traffic“ auszulösen. Weil so gut wie nichts anders ist in Graz, außer den Durchsagen in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Die sind teilweise auf Englisch, huch. Ansonsten scheint das Leben fünf Monate still gestanden zu haben. (Was habt ihr Nachbarn denn nur die ganze Zeit gemacht?) Fast zumindest. Ein oder zwei wesentliche Dinge haben sich in meiner Abwesenheit dann doch verändert. Weil die aber zu persönlich beziehungsweise zu GZSZ sind, möchte ich am Ende dieses kleinen Updates nur noch schnell darauf hinweisen, dass ich eine Palette Bier um 10,80 Euro erstanden habe und dieser Einkauf mich mit sehr großer Freude erfüllt hat. B-E-A-utiful.

graz room with window and norwegian flag