Der norwegische Robert Pattinson hat sich gestern nach dem ein oder anderen Bier, in typisch alkoholischen Gefühlswallungen zu einer Umarmung hinreißen lassen, um jo.ko und mich zu verabschieden. Abschiedsstimmung, die erste. Was seltsam ist, weil RobPat eigentlich kein großer Bestandteil unseres Osloer Alltags war. Aber das macht wohl keinen Unterschied, wenn es ums Heimkehren und Leute-Verlassen geht. Trotz dem und meiner Veranlagung, bei Abschieden immer deprimiert, traurig, sentimental zu werden, dachte ich mir, dieses Mal könnte es eventuell einfacher sein, ein Land und seine Menschen zu verlassen. Vor allem weil ich genau weiß, also zumindest fast genau, was zuhause auf mich wartet und worauf ich mich seit Tagen freue. Ich habe mich geirrt.