old cans(via)

Es beginnt, sich unecht anzufühlen. Als wäre es nie passiert. Als hätte ich mir all die Kleinigkeiten ausgedacht. In diesen verrückten Momenten ganz kurz vor dem Einschlafen. Vieles wird ungreifbar. Einzelheiten entwischen, obwohl ich sie mit beiden Händen versuche fest zu halten. Mich an sie klammere, dabei vor mir selbst erschrecke. Die Gefühle, die bleiben. Nur bleiben sie konserviert. Irgendwo im Hinterzimmer abgestellt. Bis zum Ende, zu dem Zeitpunkt, an dem man sie wieder hervorholen kann, bis dahin weiß man nicht, ob sie gut genug verschlossen waren, um Wochen und Monate unbeschadet zu überstehen.

Eigentlich fühlt es sich unechter an. So als hätte es noch nicht einmal nur in meinem Kopf stattgefunden.