waldorfstyle

Jemand, der mich gut kennt, weiß zwei Dinge über mich, die für folgenden Text entscheidend sind. Allen anderen sei es hiermit gesagt, um ein größeres Publikum als das der bereits angesprochenen zwei Personen zu erreichen.
Über den vergangenen Sommer habe ich entgegen meiner sonstigen Natur eine Leidenschaft für diese gewisse Serie mit diesem überaus gutaussehenden Kerl entwickelt. Mit großer Hingabe verfolge ich seitdem nicht nur jede einzelne seiner Haarsträhnen und die Gesamtheit seiner Barthaare, neinneinnein, ich konnte sogar einen zweiten, äußerst sympathischen Charakter ausfindig machen, der mir nun ans Herz gewachsen ist. Glaubt es oder nicht, ich spreche von einer weiblichen Person.
Nummer zwei der Dinge, die zu wissen sind, ist die Tatsache, dass mich Mode zwar hin und wieder interessiert, ich aber dennoch größtenteils auf den Besuch der New-York-Fashion-Week verzichte. In NY gibt es schließlich wichtigere Feste zu feiern.

Obwohl ich also kein Vogue-Aboleser bin, In- und Outlisten generell überblättere und Kleidung meistens erst dann kaufe, wenn sie verbilligt in eine der hinteren Ecken liegt, arbeite ich gerade an meinem Stil. Genauer gesagt, ich arbeite an dem Teil meines Stils, der weder bei mir zuhause, noch auf der Uni und eher nicht auf wilden Indiekonzerten zu sehen ist. Sprich, der für besondere Anlässe und schicke Tage. Und weil mich die Kleiderauswahl meines Lieblingscharakters, also neben dem Schönling, dieser einen Fernsehserie so beeindruckt, ist sie die Quelle meiner Inspiration und mein Modeidol sowie die Muse meiner Outfitkreationen und ich denke, es läuft soweit gut.

»Ladies, you can get your tiny brains to rest. Once again the world has proven – anything you can do, I can do better.«